Dr. Hecker   |  Dr. Spiegel  |  Hanopulos-Neumann

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine empirische Heilmethode, die auf eine über dreitausendjährige Geschichte zurückblicken kann. Das Prinzip der Akupunktur besteht darin, an genau definierten Punkten des Körpers, Ohres , des Schädels, der Hand und des Kiefers [den Akupunkturpunkten] einen Reiz zu setzen. Die Reizung geschieht in der Regel mit entsprechenden Akupunkturnadeln, die unterschiedlich tief in den Körper eingestochen werden.

Die Stichtiefe variiert dabei von einigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern. Neben der Nadelakupunktur hat sich die Laserakupunktur gerade bei sehr schmerzempfindlichen Patienten und bei Kindern bewährt. Ebenfalls ist es möglich, einzelne Akupunkturpunkte lokal zu erwärmen. Dies geschieht in der Regel mit Hilfe von gepresstem Beifußkraut [Moxibustion].

Durch die Reizung über die entsprechenden Akupunkturpunkte ist es möglich, auf die unterschiedlichsten Beschwerdebilder Einfluss auszuüben. Als Leitsatz gilt:

Akupunktur kann heilen, was gestört ist, Akupunktur kann nicht heilen, was zerstört ist.

Besonders hat sich die Akupunktur im Rahmen der Schmerztherapie und der Therapie funktioneller Erkrankungen bewährt. Die Akupunktur ist bei ordnungsgemäßer Durchführung relativ nebenwirkungsarm. Schwerwiegende Komplikationen sind bei sachgerechter Durchführung der Akupunktur sehr selten. Hierzu verweisen wir auch auf unser Informationsblatt der Qualitätsgemeinschaft für ganzheitliche Medizin zur Akupunktur. Im Rahmen der Schmerztherapie wird die Akupunktur durch die gesetzlichen Krankenkassen fast durchweg nach Antrag bezuschusst.

  • Kopfschmerz
  • Migräne
  • Rückenschmerz
  • Tennisellenbogen
  • Gesichtsschmerz
  • Gelenkschmerzen
  • Rheumatische Beschwerden, z.B. Fibromyalgiesyndrom

Daneben lassen sich eine Vielzahl weiterer Beschwerden durch die Akupunktur i. d. Regel sehr gut beeinflussen, u.a.:

  • Heuschnupfen
  • Asthma
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Erschöpfungszustände
  • Ohrgeräusche
  • Verschiedenste allergische Erkrankungen
  • Magen-Darmerkrankungen
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Schlafstörungen
  • Lähmungen nach Schlaganfall
  • Durchblutungsstörungen