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Praxisnewsletter 03 | 2011 | Schwerpunktpraxis für Akupunktur und Naturheilverfahren

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Liebe Patientinnen, liebe Patienten

Wir möchten uns ganz herzliche für Ihre Mitarbeit bei derPatientenumfrage im Rahmen unserer Rezertifizierung bedanken. Die Patientenfragebögen werden z.Zt. durch die Zertifizierungsstelle ausgewertet. Über die Ergebnisse werden wir sie im nächsten Newsletter informieren.

Seit Februar 2011 arbeitet Frau Dr. Susanne Johnsen als Fachärztin für Neurologie sowie Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit in unserer Praxis. Neben dem Spektrum der neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen liegt bei Frau Dr. Johnsen ein besonderer Interessenschwerpunkt in der Gefäßdiagnostik der Blutgefäße, welche das Gehirn versorgen. Mittels hochentwickelter Ultraschallgeräte ist es heutzutage möglich, Kalkablagerungen, Arteriosklerose und Gefäßschleimhautveränderungen direkt sichtbar zu machen. Diese Veränderungen können zu Blutgefäßverengungen oder - verschlüssen führen und das Risiko für einen Schlaganfall deutlich erhöhen. Wir freuen uns, dass wir Ihnen jetzt eine individuelle Risikoabschätzung für Durchblutungsstörungen des Gehirns als Prophylaxe oder als regelmäßige Kontrolle bei bereits vorhandenen Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) anbieten können. Neben der Diagnostik findet zudem eine auf den einzelnen Patienten abgestimmte Beratung statt. Frau Dr. Johnsen verfügt über das Internationale Zertifikat für Ultraschall in der Neurologie (International Certification for Neurosonology) der Europäischen Gesellschaft für Ultraschalldiagnostik in der Neurologie, ESNCH). Die hervorragende Bildqualität und der neueste Standard unserer Ultraschallgeräte bieten darüber hinaus technisch beste Voraussetzungen. In Kooperation mit den neurologischen Abteilungen des Martin-Luther-Krankenhauses in Schleswig, der CHARITÉ Berlin sowie dem Neurologischen Zentrum Bad Segeberg veröffentlichte Frau Dr. Johnsen bei der diesjährigen Tagung der ESNCH (European Society of Neurosonology and Cerebral Hemodynamics) im Mai in München einen wissenschaftlichen Beitrag zum Thema „Fallstricke in der neurologischen Ultraschalldiagnostik“. Eine erweiterte Studie mit o.g. Kooperationspartnern ist in Arbeit.

Das Lehrbuch Akupunktur, das Dr. Hecker als Mitherausgeber und als Autor entwickelt hat, ist in der zweiten spanischen Auflage erschienen. Im Verlag Siedentopp und Hecker ist die erste interaktive Software zum Thema Chinesische Diätetik unter Mitwirkung von Dr.Siedentopp und Dr. Hecker erschienen. 

Bachblütentherapie
Insbesondere bei psychischen Krisensituationen kommt es häufig zu somatischen (körperlichen) Beschwerden, ohne dass schulmedizinisch ein krankhafter Befund erhoben wird. So kann es z.B. bei der Einschulung von Kindern zur Warzenbildung kommen. Bei Erwachsenen in familiären oder beruflichen Belastungssituationen treten häufig Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schwindel, Haarausfall, Ängste oder depressiven Stimmungen auf, die die Leistungsfähigkeit reduzieren. Hier können die Bachblüten sehr gut helfen.
Inzwischen gibt es neben den Original Bachblütenextrakten auch alkoholfreie Produkte, die also auch gerade für Kinder, Schwangere, Patienten mit Alkoholerkrankung oder Patienten, die mehrere Medikamente einnehmen müssen, bedenkenlos zu empfehlen sind. Nachdem Sie in unserem Newsletter 4/2010 bereits einiges über die Bachblütentherapie erfahren haben, stellen wir Ihnen im Folgenden die Portraits der verschiedenen Bachblüten vor:

Aspen (Populus tremula - Zitterpappel)
Diese Blüte hilft, Ängste zu überwinden und sich selbst wieder sicherer zu fühlen. Der Patient lernt, sich selbst besser einzuschätzen und wieder Zutrauen zu sich selbst zu finden. Die Patienten neigen zu Alpträumen, reagieren auf fremde Menschen oder Situationen oft ängstlich zurückhaltend. Die eigenen Wahrnehmungen werden nicht gut verstanden und führen zu unterschwelligen Ängsten. Viele Patienten haben z.B. Angst vor Dunkelheit, Spinnen, Gewalt, Einbrüchen,Katastrophen, fremder Umgebung,unbekannten Situationen.

Beech (Fagus sylvatica – Rotbuche)
Diese Blüte unterstützt den Patienten darin, mehr Mitgefühl und Toleranz gegenüber den Mitmenschen zu empfinden und auszudrücken. Die Patienten lehnen oft Fremdes ab und bilden sich vorschnell Urteile. Sie sind meist überkritisch und intolerant. Ihre Äußerungen und Belehrungen können die Mitmenschen kränken und verärgern. Oft werden diese Patienten als besserwisserisch empfunden. Unangenehme Dinge schlagen ihnen auf den Magen oder Darm.

Centaurury (Centaurium umbellatum – Tausendgüldenkraut)
Diese Blüte hilft, eigene Bedürfnisse zu erkennen und sich gegen die Umwelt und Mitmenschen besser abzugrenzen. Die Patienten lassen sich leicht von anderen ausnutzen und sind stets bemüht, es allen recht zu machen. Dabei bemerken sie nicht, wenn es ihnen selber schlecht geht und sie sich überfordern. Aus Angst vor Sympathieverlust fällt es ihnen sehr schwer, einmal „ Nein“ zu sagen. Diese Patienten nehmen sich selbst und ihre Bedürfnisse schlecht wahr und nicht wichtig.

Cerato (Ceratostigma willmottiana – Bleiwurz oder Hornkraut)
Diese Blüte ermöglicht, sich seine eigene Meinung zu bilden und diese dann auch zu vertreten. Die Patienten können sich oft nicht entscheiden, beispielsweise bei der Essenswahl, der Kleidung oder bei Aktivitäten, oder auch in der Schule und im Berufsleben („was ist richtig oder falsch“). Sie neigen zu Gehorsam und suchen sich dominante Freunde oder Partner. Aufgrund ihrer eigenen Unsicherheit übernehmen sie gerne Entscheidungen anderer Menschen, gleichwohl diese ihnen selbst auch schaden können. Die eigenen Interessen werden im Alltag daher oft nicht berücksichtigt. Auffällig ist oft großer Rededrang, abwägende Äußerungen bei hohem Fachwissen und die Neigung zu betont modischer Kleidung (Einfluss durch die aktuelle Werbung).

Cherry plum (Prunus cerasifera – Kirschpflaume)
Diese Blüte hilft, zum inneren Loslassen und zum Gewinn von Gelassenheit in schwierigen Situationen zu finden. Die Patienten stehen unter großer innerer Spannung und können diese schwer abbauen. Im Alltag müssen sie die eigene Reaktion der Spannungen oft unterdrücken und wirken betont ruhig und still, obwohl sie innerlich fast platzen. Kommt das Fass zum überlaufen, neigen sie zu plötzlichen Wutanfällen, Überreaktionen und Schreien. Bei Kindern kommt es häufig zu Bettnässen, Nägelkauen, Stottern und Alpträumen. Erwachsene klagen über Obstipation (Verstopfung).

Wir hoffen, dass Ihnen das Lesen des Newsletters wieder viel Spaß gemacht hat.

Besuchen Sie doch mal unsere Website unter www.go3docs.de